So funktioniert Boxing
Spielanleitung · Stand: 22. Oktober 2026
Was ist Boxing?
Boxing ist ein Boxkampf aus der Ich-Perspektive, in 3D direkt im Browser gerendert. Du stehst im Ring, siehst deine eigenen Handschuhe und vor dir den Gegner: den Stickman, eine Figur aus Stäben mit einer Kugel als Kopf und zwei roten Boxhandschuhen. Auf Wunsch bekommt er ein Gesicht – ein eigenes Bild, das du im Menü auswählst.
Boxing ist kein Knöpfchendrücken. Der Gegner holt sichtbar aus, bevor er schlägt, deine Ausdauer ist knapp, und ein spätes Ausweichen öffnet ein Konterfenster. Wer den Rhythmus liest, gewinnt auch gegen einen stärkeren Gegner. Gespielt wird allein gegen den Computer oder online 1 gegen 1 gegen einen Freund – im Browser, ohne Anmeldung und ohne Download.
Regeln
Ein Kampf geht über drei Runden zu je drei Minuten. Wer dreimal zu Boden geht, verliert. Steht nach drei Runden niemand am Boden, entscheiden die Punktrichter. Am Ende siehst du deine Statistik: Treffer, geworfene Schläge, Trefferquote und geblockte Schläge.
Steuerung
Tastatur und Maus
- WASD – gehen, immer auf den Gegner bezogen: vorwärts auf ihn zu, seitwärts um ihn herum
- J oder linke Maustaste – Jab, K oder rechte Maustaste – Gerade
- Shift + Schlag – Haken
- Leertaste – Deckung halten
- Q / E – zur Seite ausweichen, C – ducken
- L – Blick auf den Gegner sperren oder lösen
- P oder Esc – Pause
Gamepad und Handy
Mit dem Gamepad gehst du mit dem linken Stick oder dem Steuerkreuz, A und B sind Jab und Gerade, LT und RT Haken, LB und RB Deckung und Ducken, Start pausiert. Auf dem Handy gibt es Touch-Knöpfe; ein kurzes Tippen auf den Ring ist ein Jab, zweimal tippen richtet den Blick wieder auf den Gegner.
Die Schläge
- Jab: schnell, kurz ausgeholt, wenig Schaden und kaum Ausdauer. Gut, um Abstand zu halten und den Gegner zu stören.
- Gerade: etwas mehr Reichweite und Schaden, braucht etwas länger.
- Haken: der härteste Schlag – fast dreimal so viel Schaden wie ein Jab. Dafür holst du lange aus, brauchst länger zum Erholen und verbrauchst viel Ausdauer.
Wer sich beim Schlagen duckt, trifft den Körper statt den Kopf. Körpertreffer kosten den Getroffenen zusätzlich Ausdauer.
Ausdauer und Verteidigung
Ausdauer
Jeder Schlag kostet Ausdauer, ein Haken etwa so viel wie drei Jabs. Der Tank ist bewusst klein: Wer nur drauflosschlägt, steht nach vier Haken leer da. Unter einer bestimmten Grenze werden deine Schläge schwach und langsam. Die Ausdauer füllt sich von selbst wieder auf, sobald du eine Pause machst.
Deckung
In der Deckung fängst du Schläge ab, kommst aber langsamer voran. Auch das Deckunghalten zehrt an der Ausdauer – nimm die Hände also nur hoch, wenn ein Schlag kommt.
Ausweichen und Kontern
Mit Q und E machst du einen schnellen Schritt zur Seite, mit C duckst du dich. Das Besondere: Weichst du erst spät aus, kurz bevor der Schlag ankommt, öffnet sich ein Konterfenster. Treffer darin zählen fast doppelt.
Spielmodi
Gegen den Computer
Der Stickman tritt in drei Stufen an:
- Leicht (Sparring): lange Vorwarnung, reagiert langsam, greift selten an und schlägt weich.
- Mittel (Amateur): bewusst fordernd – knappe Vorwarnung, oft am Drücker, setzt mit Kombinationen nach.
- Schwer (Profi): mehr Leben, harte Schläge, reagiert blitzschnell und blockt oft.
Ein Teil seiner Angriffe sind Finten: Er holt aus, schlägt aber nicht. Wer bei jeder Bewegung ausweicht, verbraucht seine Kraft umsonst.
Online 1 gegen 1
Einer erstellt einen Raum und schickt den Code oder Link, der andere tritt bei. In der Lobby wählt jeder das Bild, das der andere als sein Gesicht im Ring sieht – das Standardbild oder ein eigenes, das du zuschneiden kannst. Gekämpft wird, sobald der Gast bereit ist und der Gastgeber startet. Es gelten dieselben Regeln. Ob ein Schlag sitzt, entscheidet der Getroffene selbst, je nachdem, ob er blockt, ausweicht oder sich duckt – so fühlt sich die Verteidigung auf beiden Seiten ohne Verzögerung an.
Strategie und Tipps
- Lies das Ausholen. Der Gegner zeigt jeden Schlag an. Deckung hoch oder ausweichen – nicht beides gleichzeitig.
- Spät ausweichen lohnt sich. Das Konterfenster ist der schnellste Weg, viel Schaden zu machen.
- Jab, Jab, Haken. Mit Jabs hältst du ihn beschäftigt; den teuren Haken setzt du erst, wenn er offen ist.
- Ausdauer im Blick. Gönn dir Pausen, in denen du nur gehst. Müde Schläge bringen fast nichts.
- Seitlich bewegen. Um den Gegner herumzugehen macht dich schwerer zu treffen als stures Rückwärtsgehen.
- Körpertreffer. Geduckte Schläge auf den Körper zermürben die Ausdauer des Gegners.
Typische Anfängerfehler
- Nur Haken schlagen und nach wenigen Sekunden ohne Ausdauer dastehen.
- Die Deckung dauerhaft halten – das leert den Tank genauso.
- Auf jede Finte hereinfallen und ausweichen, obwohl gar kein Schlag kommt.
Häufige Fragen
Was passiert mit dem Bild, das ich hochlade?
Im Solo-Kampf bleibt das Bild auf deinem Gerät und wird nicht auf unseren Server hochgeladen. Im 1 gegen 1 geht das in der Lobby gewählte Bild in kleiner Fassung direkt an deinen Freund und wird nirgends gespeichert.
Was wird gespeichert?
Schwierigkeitsstufe, Blicksperre und Toneinstellung, im lokalen Speicher deines Browsers.
Brauche ich Kopfhörer?
Nein, aber der Ton hilft: Treffer, Niederschläge und die Musik entstehen alle synthetisch im Browser.
Hinter den Kulissen
Boxing ist mit der 3D-Bibliothek three.js gebaut. Der Stickman entsteht aus ein paar Stäben, einer Kugel und zwei Handschuhen – dadurch lädt das Spiel schnell und läuft auch auf schwächeren Geräten. Alle Klänge werden synthetisch im Browser erzeugt, es braucht keine einzige Audiodatei. Damit ein Niederschlag aus der Ich-Perspektive spürbar wird, sinkt die Kamera auf Höhe der Ringmatte, kippt zur Seite und schaut nach oben: Du siehst den Boden unter dir, den Gegner über dir und die Hallendecke. Im Online-Modus sieht jeder den Ring aus seiner eigenen Ecke; die Position des anderen wird beim Übertragen einfach um 180 Grad gedreht.