So funktioniert Meltdown

Spielanleitung · Stand: 22. Oktober 2026

Was ist Meltdown?

Meltdown ist ein schneller Arena-Shooter für eine Person, angesiedelt in einem Reaktor, der gerade durchgeht. Du stehst in einem runden Saal mit dem glühenden Kern in der Mitte, und durch Portale kommen Maschinen – Welle um Welle, jede etwas zäher und schneller als die vorige. Jede fünfte Welle ist eine Bosswelle gegen den Overseer. Eine Partie dauert so lange, wie du durchhältst; gezählt werden Punkte und die erreichte Welle.

Meltdown belohnt Tempo und Abwechslung. Wer ständig in Bewegung ist, die Waffen wechselt und Geschosse mit der Faust zurückschlägt, steigt im Stilrang auf und bekommt mehr Punkte pro Abschuss. Das Spiel läuft im Browser mit Maus und Tastatur, Gamepad oder Touch, ohne Anmeldung und ohne Download.

Ego-Sicht in Meltdown, Welle 4: Ein Kriecher läuft durch die Reaktorhalle auf den Spieler zu, dahinter der glühende Kern und Säulen
Die Anzeigen auf einen Blick: oben links Welle und verbleibende Gegner, oben Punkte und Stil-Multiplikator, rechts der Stilrang, unten links Leben und die drei Dash-Ladungen – und ist der Kernbalken unten voll, zündest du mit E die Kernschmelze.

Steuerung

  • WASD – laufen, Maus – umsehen, Linksklick – schießen
  • Rechtsklick – Zweitfunktion (Rakete in der Luft zünden, Railgun-Zoom)
  • Leertaste – springen, ein zweites Mal in der Luft
  • Shift – Dash
  • C – am Boden rutschen, in der Luft stampfen
  • F oder V – Faust
  • E – Kernschmelze zünden
  • 1–4, Mausrad – Waffe wählen, Q – zurück zur letzten Waffe
  • M – Musik umschalten, Esc – Pause mit Einstellungen für Empfindlichkeit, Sichtfeld und Grafik

Bewegung

Bewegung ist in Meltdown deine beste Verteidigung. Der Dash ist ein kurzer, sehr schneller Satz; du hast drei Ladungen, die sich nach gut einer Sekunde jeweils wieder auffüllen. Während des Dashs bist du kurz unverwundbar – auch gegen Laser. Mit C am Boden rutschst du flach dahin und behältst dein Tempo; springst du direkt aus dem Rutschen ab, federt es dich weit nach vorn. In der Luft wird C zum Stampfer: Du krachst nach unten und schleuderst Gegner um dich herum weg – je höher du fällst, desto stärker. Dazu kommen Sprungfelder auf dem Boden, die dich auf die Plattformen am Rand katapultieren.

Die Waffen

  • 1 – Splitter: eine Schrotflinte mit zwölf Kugeln pro Schuss. Aus der Nähe verheerend, auf Distanz schwach.
  • 2 – Glutstrahl: ein schnelles Plasmagewehr. Es heizt sich beim Schießen auf und sperrt bei 100 Prozent, bis es abgekühlt ist.
  • 3 – Hammer: ein Raketenwerfer mit drei Ladungen, die sich von selbst nachladen. Rechtsklick zündet die Rakete in der Luft. Die eigene Explosion schleudert dich weg – das ist der Raketensprung, kostet aber etwas Leben.
  • 4 – Lanze: eine Railgun, die alles in ihrer Linie durchschlägt. Rechtsklick zoomt heran. Zwischen zwei Schüssen muss sie gut eine Sekunde laden.
  • Faust: schlägt Gegner weg und – viel wichtiger – feindliche Geschosse zurück. Eine gelungene Parade schickt das Geschoss mit vierfachem Schaden zurück und heilt dich.
  • Kernschmelze: Mit jedem Treffer und Abschuss füllt sich dein Kern. Ist er voll, zündest du mit E eine gewaltige Druckwelle.

Kopftreffer machen doppelten Schaden.

Meltdown mit gewähltem Glutstrahl: Die Waffe glüht weiß, und das Spiel meldet, dass sie überhitzt ist
Wer den Glutstrahl zu lange gedrückt hält, sperrt ihn bei 100 Prozent Hitze, bis er abgekühlt ist – die Hitzeanzeige unten rechts zeigt, wie knapp es ist, also lieber in kurzen Stößen feuern.

Die Gegner

  • Kriecher: flinke Spinnenmaschinen, die beißen und auf Plattformen springen. Wenig Leben, aber oft in Gruppen.
  • Drohne: kreist über dir und schießt langsame Plasmakugeln – ideales Futter für die Faust.
  • Soldat: hält Abstand und kündigt seine Salven mit einem grellen Visier an.
  • Späher: ein Scharfschütze, der sich nicht bewegt. Sein Laser zielt 1,6 Sekunden lang auf dich, dann trifft er. Geh in Deckung oder dashe im richtigen Moment.
  • Koloss: ein Panzer auf Beinen mit über 500 Lebenspunkten. Er stampft Druckwellen über den Boden (drüberspringen!), stürmt auf dich zu und springt.
  • Overseer: der Boss, jede fünfte Welle. Er feuert Fächer aus Geschossen, mäht mit einem Laser durch den Saal, schickt Suchminen hinter dir her und ruft Verstärkung. Die Minen lassen sich abschießen.

Besiegte Gegner lassen grüne Heilkugeln fallen, die auf dich zufliegen, wenn du nah genug bist.

Der Boss Overseer in Meltdown feuert einen weiten Fächer aus rot leuchtenden Geschossen, oben quer über den Bildschirm läuft sein Lebensbalken
Jede fünfte Welle kommt der Overseer mit eigenem Lebensbalken oben am Bildschirm – seinen Geschossfächern entgehst du mit dem Dash, einzelne Kugeln schlägst du mit der Faust zurück, wie jedes feindliche Geschoss.

Stilrang

Jeder Abschuss bringt Stil, und Stil hebt deinen Rang: D (Dürftig), C (Cool), B (Brutal), A (Atomar), S (Supernova), SS (Schmelzpunkt) und SSS (Kernschmelze). Je höher der Rang, desto mehr Punkte pro Abschuss – bei SSS das Fünffache. Wer immer mit derselben Waffe tötet, sammelt weniger Stil. Paraden, Kopftreffer und Serien bringen extra.

Verbesserungen zwischen den Wellen

Nach jeder geschafften Welle wählst du aus drei zufälligen Karten eine Verbesserung (mit Maus oder den Tasten 1 bis 3). Jede lässt sich ein- bis viermal nehmen. Ein paar Beispiele: Panzerplatten (+25 maximale Lebenspunkte), Nachbrenner (+1 Dash-Ladung), Sprungfedern (+1 Sprung in der Luft), Kettenplasma (Plasmatreffer springen auf den nächsten Gegner über), Sprengmeister (größere Explosionen und kein Eigenschaden mehr), Zielrechner (Kopftreffer machen 2,6-fachen Schaden) und Reaktorkopplung (die Kernschmelze lädt schneller). So spielt sich jede Partie ein bisschen anders.

Einbau-Wahl in Meltdown nach Welle 1: drei Karten – Kettenplasma, Kühlrippen und Trommelmagazin
Die kleine Zeile über dem Namen zeigt, was der Einbau verbessert, und die Rauten, wie oft er sich nehmen lässt – eine gefüllte Raute steht für eine Stufe, die du schon hast.

Strategie und Tipps

  • Nie stehen bleiben. Fast alle Gegner zielen dorthin, wo du gerade bist. Kreise, springe, rutsche.
  • Waffen wechseln. Splitter für Kriecher in der Nähe, Lanze für Späher auf Distanz, Hammer für Gruppen. Abwechslung hält auch den Stilrang oben.
  • Die Faust trainieren. Drohnenkugeln zurückschlagen ist sicherer als ausweichen und heilt dich obendrein.
  • Späher zuerst. Ein Späher, den du ignorierst, trifft garantiert. Achte auf den Laser.
  • Über den Stampfer des Koloss springen. Die Druckwelle läuft über den Boden; in der Luft bist du sicher.
  • Heilung einsammeln. Hol dir die grünen Kugeln, bevor die nächste Welle kommt.
  • Kernschmelze aufheben. Zünde sie, wenn dich mehrere Gegner einkreisen – nicht gegen einen einzelnen Kriecher.

Typische Anfängerfehler

  • Den Glutstrahl dauerhaft feuern und dann mit überhitzter Waffe dastehen.
  • Raketen auf kurze Distanz – die eigene Explosion trifft auch dich.
  • Den Dash zum bloßen Vorankommen verbrauchen und keine Ladung haben, wenn ein Laser kommt.

Häufige Fragen

Gibt es einen Mehrspielermodus?

Nein, Meltdown ist ein Einzelspieler-Spiel. Du spielst gegen deinen eigenen Rekord.

Was wird gespeichert?

Dein Rekord, deine beste Welle sowie Einstellungen und Toneinstellungen bleiben im lokalen Speicher deines Browsers.

Läuft Meltdown auf dem Handy?

Ja, mit Touch-Steuerung. Ein Rechner mit Maus oder ein Gamepad ist für dieses Tempo aber angenehmer.

Hinter den Kulissen

Meltdown nutzt die 3D-Bibliothek three.js, kommt aber ohne Physik-Bibliothek aus. Die Kollision ist bewusst einfach: achsenparallele Quader, senkrechte Zylinder, der Boden und die runde Außenwand – mehr braucht ein Arena-Shooter nicht. Schnelle Bewegungen wie der Dash werden in kleine Teilschritte zerlegt, damit niemand durch dünne Wände rutscht. Die Waffe in deiner Hand lebt in einer eigenen kleinen Szene und wird zuletzt über alles gezeichnet, deshalb verschwindet sie nie in einer Wand. Für das Treffergefühl hält die Welt bei harten Treffern für einen Wimpernschlag an, und die Zeit läuft in besonderen Momenten kurz in Zeitlupe.

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