So funktioniert Meridian
Spielanleitung · Stand: 22. Oktober 2026
Was ist Meridian?
Meridian ist ein 3D-Ego-Shooter für zwei bis acht Spieler, der komplett im Browser läuft – ohne Installation, ohne Launcher, ohne Konto. Link öffnen, Namen eintippen, loslegen. Gekämpft wird auf zwei kompakten, symmetrischen Karten, jeder gegen jeden oder in zwei Teams. Fehlen Mitspieler, füllen Bots in drei Stufen die Runde auf.
Meridian setzt auf klassische Arena-Grundlagen: Jeder startet mit demselben Sturmgewehr, stärkere Waffen und Heilung liegen an festen Stellen auf der Karte. Es gibt keine Klassen, keine Freischaltungen und keine Vorteile durch Spielzeit. Wer besser zielt und die Karte besser kennt, gewinnt.
Steuerung
- WASD – laufen
- Maus – umsehen
- Linksklick – schießen, Rechtsklick – zielen
- Leertaste – springen
- R – nachladen
- Tab – Punktestand
- Esc – Maus freigeben und Menü öffnen
Auf Handy und Tablet gibt es eine Touch-Steuerung mit Stick zum Laufen, Wischen zum Umsehen und Knöpfen zum Schießen, Zielen, Springen und Nachladen. Mausempfindlichkeit und Sichtfeld stellst du im Menü ein.
Die Waffen im Einzelnen
Sturmgewehr
Die Standardwaffe, mit der jeder startet. 30 Schuss im Magazin, rund zehn Schuss pro Sekunde, 20 Schaden pro Treffer, Kopftreffer doppelt. Nachladen dauert knapp zwei Sekunden. Aus der Hüfte streut es spürbar; beim Zielen über Rechtsklick wird es deutlich genauer und zoomt leicht heran. Je länger du Dauerfeuer gibst, desto mehr streut es.
Schrotflinte
Liegt zum Aufsammeln auf der Karte. Jeder Schuss verteilt neun Kugeln mit je 11 Schaden. Auf kurze Distanz ist das fast ein sicherer Abschuss, ab etwa sieben Metern nimmt die Wirkung ab, ab gut 25 Metern bleibt nur noch ein Viertel. Acht Schuss, dann wechselst du automatisch zurück zum Sturmgewehr.
Präzisionsgewehr
Ebenfalls zum Aufsammeln. 90 Schaden pro Treffer, ein Kopftreffer ist immer tödlich. Mit Rechtsklick zoomst du vierfach heran und triffst exakt dorthin, wo das Fadenkreuz steht. Aus der Hüfte, beim Laufen oder im Sprung streut es dagegen stark. Fünf Schuss, mit gut einer Sekunde Pause dazwischen.
Heilung
Heilpakete geben 50 Leben zurück und tauchen 15 Sekunden nach dem Aufsammeln wieder auf. Waffen erscheinen 20 Sekunden später neu.
Regeln
Jeder Spieler hat 100 Leben. Wer ausgeschaltet wird, steigt nach drei Sekunden wieder ein und ist danach kurz unverwundbar. Gewonnen hat, wer zuerst 15, 25 oder 40 Abschüsse erreicht – im Teammodus zählen die Abschüsse des ganzen Teams. Spätestens nach 5 oder 10 Minuten ist Schluss.
Die Karten
- Atrium: ein Innenhof aus Sichtbeton am Nachmittag, mit Galerien, Treppen, Pflanzkübeln und einem Wasserbecken. Die Karte ist um die Mitte gedreht symmetrisch, kein Startpunkt ist im Vorteil. Die Galerien sind gute Plätze fürs Präzisionsgewehr, unten im Hof entscheidet die Schrotflinte.
- Shipyard: ein Hafen am Abend, mit Containern, Kisten, Fässern, Laderampen und einem Kran. Gespiegelt an der Längsachse. Zwischen den Containern gibt es viele enge Gänge und Ecken – hier lohnt es sich, Wege zu lernen.
Mehrspieler
Einer erstellt ein Spiel und bekommt einen Code aus fünf Zeichen. Die anderen tippen ihn ein oder öffnen den Link. Der Browser des Gastgebers rechnet die Partie, alle anderen sind direkt mit ihm verbunden (WebRTC). Damit Treffer fair zählen, spult der Gastgeber bei jedem Schuss kurz zurück: Er prüft gegen die Positionen, die der Schütze in diesem Moment auf seinem Bildschirm gesehen hat. Wer den Kopf im Fadenkreuz hatte, trifft den Kopf – auch mit etwas Verzögerung in der Leitung.
Strategie und Tipps
- Auf Kopfhöhe zielen. Mit dem Sturmgewehr halbieren Kopftreffer die nötigen Treffer: drei statt fünf.
- Kurze Feuerstöße. Dauerfeuer streut immer mehr. Lieber drei, vier Schuss, kurz absetzen, weiter.
- Stehen bleiben zum Schießen. Beim Laufen und vor allem im Sprung streuen alle Waffen stärker.
- Die richtige Distanz. Die Schrotflinte gewinnt jedes Duell auf kurze Entfernung, das Präzisionsgewehr auf lange. Lass dich nicht auf die Distanz des Gegners ein.
- Hinter Deckung nachladen. Knapp zwei Sekunden sind eine Ewigkeit mitten auf dem Platz.
- Gegenstände im Blick. Merk dir, wann du ein Heilpaket genommen hast. Nach 15 Sekunden ist es wieder da – für dich oder deinen Gegner.
Typische Anfängerfehler
- Mit dem Präzisionsgewehr aus der Hüfte schießen. Ohne Zoom trifft es kaum.
- Mit der Schrotflinte auf Distanz schießen – ab 25 Metern kitzelt sie nur noch.
- Immer denselben Weg laufen. Gegner und Bots lernen schnell, wo du auftauchst.
- Mausempfindlichkeit zu hoch. Stell sie so ein, dass du ruhig zielen kannst, auch wenn das Umdrehen länger dauert.
Häufige Fragen
Wie gut sind die Bots?
Das hängt von der Stufe ab. Bots sehen nur, was sie wirklich sehen können, brauchen eine Reaktionszeit, drehen sich nicht beliebig schnell und zielen mit einem Fehler, der mit der Entfernung wächst. Schwere Bots reagieren schnell und treffen gut, leichte sind zum Üben da.
Ist Meridian für Kinder geeignet?
Meridian ist ein Shooter, wenn auch mit schlichten Figuren und ohne drastische Darstellung. Ob das passt, sollten Eltern selbst entscheiden.
Was wird gespeichert?
Name, Ton, Mausempfindlichkeit und Sichtfeld, im lokalen Speicher deines Browsers. Es gibt kein Konto.
Hinter den Kulissen
Jede Karte in Meridian ist ein Höhenraster aus Zellen von einem Meter: Jede Zelle hat eine Höhe, vom Boden über Stufen und Deckung bis zur Wand, Überhänge gibt es nicht. Dadurch rechnen alle Rechner exakt gleich – Figuren sind aufrechte Quader, Schüsse laufen Zelle für Zelle durch das Raster, und Bots finden ihre Wege wie auf einem Schachbrett. Texturen, Modelle und Töne entstehen alle im Browser, es wird kein einziges Bild geladen. So ist das Spiel in wenigen Sekunden startklar.